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Mammographie

Was leistet die Mammographie?

Die Mammographie wird zur Erkennung krankhafter Veränderungen der weiblichen - in seltenen Fällen aber auch männlichen - Brust eingesetzt, um Gewebeveränderungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Wirksame Früherkennung dank Radiologie

Bei der Mammographie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, nämlich um die Röntgenaufnahme der weiblichen Brust (von lat. Mamma = Brust). Sie dient der Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland.

In aller Regel kommt sie dann zum Einsatz, wenn ein Krankheitsverdacht besteht, der mithilfe der bildgebenden radiologischen Untersuchung abgeklärt wird. Die Mammographie bildet hierbei eine Ausnahme: Sie ist das einzige Röntgenverfahren, das nach der Röntgenverordnung auch bei gesunden, symptomfreien Menschen eingesetzt werden darf, da der diagnostische Nutzen der Früherkennung höher eingeschätzt wird als die möglichen Risiken einer Röntgenuntersuchung.

Eine anspruchsvolle Aufgabe

Die Beurteilung von Mammografien ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Aufgrund der feinen Strukturen und des Drüsengewebes in der Brust lassen sich kleinere Knoten oft nur schwer von gesundem Gewebe unterscheiden. Gerade das Erkennen der Knoten im frühestmöglichen Stadium ist aber das Ziel der mammografischen Diagnostik.